Der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments hat seine Position zum europäischen Verbriefungsrahmen verabschiedet – getragen von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen.
Als Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Verbriefungsreform freue ich mich besonders über dieses starke Signal.
Verbriefungen sind ein zentrales Instrument, um Investitionen in Europa anzukurbeln. Gerade in einem herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld braucht es neue Wege, um Kapital in die Realwirtschaft zu lenken. Mit einem Marktvolumen von rund 1,2 Billionen Euro steckt hier enormes Potenzial.
Der bisherige Vorschlag der Kommission geht in die richtige Richtung, reicht aber nicht weit genug. Besonders Autokredite und Handelsforderungen dürfen nicht benachteiligt werden. Deshalb haben wir im Ausschuss gezielt nachgebessert, um dieses Segment zu stärken und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen.
Verbriefungen bündeln z. B. Kredite (etwa für Autos oder den Mittelstand) und machen sie für Investoren zugänglich. So entsteht mehr Liquidität, Banken können neue Kredite vergeben und Unternehmen erhalten besseren Zugang zu Finanzierung.
Ergebnis: Mehr Investitionen, mehr Wachstum und mehr Chancen für Europas Wirtschaft.
